16. Februar 2021

Aschekreuz auch „to go“

schälchen mit asche
Das Aschekreuz erinnert Menschen an ihre eigene Vergänglichkeit. Gleichzeitig steht es dafür, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Foto: pixabay

Innenstadt/Jungbusch

Für Katholiken gehört das Aschekreuz als Symbol der Demut und der Hoffnung auf Auferstehung zum Aschermittwoch, 17. Februar. Doch kann es unter Corona-Bedingungen überhaupt gespendet werden? Ja. In einem leicht veränderten Ritus in den Gottesdiensten, aber auch „to go“, wie es die Katholische Jugendkirche SAMUEL anbietet. 

In der Regel wird dafür die aus gesegneten Palmzweigen gewonnene Asche Gottesdienst mit den Worten „Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst" oder alternativ „Bekehre dich und glaube an das Evangelium!"  den Gläubigen in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet oder auf den Kopf gestreut.

An diesem Aschermittwoch wird zwar in der gewohnten Weise die Asche gesegnet, die Deuteworte jedoch werden allen Mitfeiernden gemeinsam aus sicherer Entfernung zugesprochen. Das Aschekreuz wird den Gläubigen schweigend auf das Haupt gestreut.

Sowohl Empfänger als auch Spender – müssen dabei wie in allen Gottesdiensten durchgehend eine den geltenden Corona-Verordnungen entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sowie Abstände- und Hygieneregeln einhalten.

Für all diejenigen, die aktuell keine Präsenz-Gottesdienste mitfeiern möchten, hat sich das Team der Jugendkirche SAMUEL um Jugendpfarrer Tobias Streit daher eine Alternative überlegt: das Aschekreuz „to go“ für die Mittagspause oder zum Feierabend.  Zwischen 12 und 13 Uhr wird es im Haus der Jugend (C2,16-18) und zwischen 16 und 17.30 Uhr an der Jugendkirche SAMUEL (Luisenring 33) gespendet.

„Natürlich werden die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten.“, betont der Jugendpfarrer.  „Es braucht in diesen Zeiten viele kreative Wege um Menschen dennoch erreichen zu können. Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Menschen staune ich, wie sehr unsere Kirche in den letzten Monaten kreativ geworden ist. Deshalb ist es auch gut, wenn wir am Beginn der Fastenzeit dennoch daran erinnert werden, dass ab Aschermittwoch eine ganz besondere Zeit beginnt“, so Tobias Streit.