5. Juli 2021

Energie vom Himmel: Evangelische Kirche setzt auf Photovoltaik

Solaranlage auf Dach
Der Einsatz von Photovoltaik ist Teil des Klimaschutzkonzeptes, das die Evangelische Kirche Mannheim als bundesweit erster Stadtkirchenbezirk 2018 beschlossen hat. Foto: red

Schönau

„Die Schöpfung zu wahren ist eine unserer großen Aufgaben“, sagt Dekan Ralph Hartmann. Die nun jüngste Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von Gemeindehaus und Kita in der evangelischen Schönaugemeinde wurde in Kooperation mit der Ökumenischen Energiegenossenschaft (ÖEG) und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Mannheim errichtet. Sie ist auf 24,75 kWp ausgerichtet. Der so erzeugte Solarstrom ermöglicht eine CO2-Einsparung von rund zehn Tonnen CO2 pro Jahr.

Die Evangelische Kirche Mannheim plant weitere Photovoltaik-Anlagen. So sollen die Kita-Neubauten in Friedrichsfeld, Seckenheim und Feudenheim jeweils mit einer Solarstromanlage ausgestattet werden. 2017 hatte die evangelische Gemeinde in Sandhofen eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gemeindezentrum selbst errichtet. Seit 2018 wurden durch die Evangelische Kirche Mannheim in Zusammenarbeit mit der ÖEG und der Stadt Mannheim Anlagen installiert auf M1-Haus der Evangelischen Kirche sowie den Dächern der Kitas Atzenbuckel, Brunnengarten, Fürstenwalder Weg, Melanchthonweg, Sporwörthstraße und nun Rastenburger Straße. Mit 25,92 kWp hat die Anlage auf M1 die größte Kapazität. Insgesamt erbringen alle Photovoltaik-Anlagen zusammen eine maximale Leistung von insgesamt 131 kWp. Oft wird der Solarstrom nicht komplett verbraucht, sodass überschüssiger Strom dann ins Netz eingespeist wird und damit die Energiewende zusätzlich unterstützt.

Perspektivisch kann in immer mehr Kitas klimaneutral geheizt und gekocht werden. Der Einsatz von Photovoltaik ist Teil des Klimaschutzkonzeptes, das die Evangelische Kirche Mannheim als bundesweit erster Stadtkirchenbezirk 2018 beschlossen hat. Ziel ist, in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Beschaffung den CO2-Ausstoß, bezogen auf das Jahr 2017, bis zum Jahr 2050 um 85 Prozent zu reduzieren.

Weitere Informationen: www.ekma.de/kirche-umwelt