14. September 2021

Der Countdown zählte, die Läden punkteten

Aktionstaschen
Die Aktion Heimatshoppen wurde sehr gut angenommen. Foto: Paesler

Sandhofen

Das war eine Wohltat nach den langen Monaten, in denen die Pandemie unsere Aktivitäten paralysierte. Ideen müssen es schon sein, die uns voranbringen, schöne, gute, lustige, besondere, was auch immer.

Wichtig ist: Wir wollen der Lähmung entkommen, dem Frust, dem Niederdrückenden. Das gelingt mehr und mehr, und die beiden Aktionstage haben dazu beigetragen. Hier sind Leute, die nicht nur reden wollen, sondern gehandelt haben.

Die Aktion „Heimat shoppen“ rückte die Lebensqualität in den Fokus. Sie machte bewusst, welch einen großen Wert es darstellt, kurze Wege für den Einkauf zum täglichen Bedarf zu haben.

Man muss nicht ins Auto steigen und fünf Kilometer in ein Einkaufscenter fahren, sondern man geht fünf Minuten und kauft ein, was man in den nächsten Tagen braucht. Das ist auch noch klimaneutral und somit hochaktuell.

Viele Stammkunden sind während der Pandemie ihren Händlern treu geblieben und standen sofort wieder auf der Matte, als es möglich war. Aber da geht noch mehr. Die Aktion „Heimat shoppen“ wollte in Sandhofen einen Startpunkt setzen, der das auch danach noch zum Ausdruck bringt.

Kunden und ihre Dienstleister können mehr, als einfach an die Zeit vor Corona anzuknüpfen und an der Stelle weiterzumachen, wo wir vom Virus gestoppt wurden. „Heimat shoppen“ ist konzipiert als Pilotprojekt, das langfristig entwickelt und ausgebaut werden soll.

Der Gewerbeverein hat die Website www.heimatshoppen-sandhofen.de geschaltet. Dort finden die Gewerbetreibenden (unter Impressum) alle Daten, um Kontakt aufzunehmen und sich dem Projekt ebenfalls anzuschließen. „Heimat shoppen“ ist auf Zukunft angelegt.

Weitere Infos: www.facebook.com/HeimatshoppenSandhofen