25. April 2019

Spatenstich für die „Planetenallee“ im Juli

Menschen bei Präsentation
Erster Ausblick auf die „Sonne“ (links) und die im Boden eingelassenen Planetenscheiben (vorne). Foto: Warlich-Zink

Oststadt

Lange hat der Freundeskreis Mannheimer Planetarium an der Verwirklichung seiner Idee eines Planetenwegs gearbeitet. Die ursprüngliche Idee, dieser könnte Planetarium und Technoseum miteinander verbinden war nicht zu realisieren, und mit der Umgestaltung der Augustaanlage rückte diese in den Fokus der Überlegungen.

Diese sind nun soweit gereift, dass im Juli der Spatenstich für die Mannheimer Planetenallee gemacht werden soll. Ein Planetenlehrpfad im Maßstab 1:4,5 Milliarden, der astronomische Kenntnisse auf ebenso anschauliche wie informative Art vermitteln soll.

Das Besondere daran ist laut Dr. Wolfang Wacker, Vorsitzender des Freundeskreises und ehemaliger Direktor des Planetariums, dass das entlang der Augustaanlage angeordnete, maßstabsgetreue Modell des Sonnensystems die Dimensionen des Sonnensystems ebenso erlebbar machen wird wie die Anordnung der Planeten und ihren Größenvergleich: Misst der Jupiter im Modell knapp 32 Zentimeter im Durchmesser, haben Erde (2,8 Millimeter), Venus (2,7 Millimeter) und Merkur (1,1 Millimeter) gerade einmal Stecknadelkopfgröße.

Über allem scheint die Sonne mit knapp 31 Zentimeter Durchmesser in eine drei Meter hohe Stele integriert, sodass sie sie auch von der entferntesten Planetenposition (Neptun) noch zu erkennen sein wird.

Das Installation, mit der der 500 Mitglieder zählende Freundeskreis Mannheimer Planetarium einen Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung insbesondere junger Menschen leisten will, ist nur durch Spender und Sponsoren zu stemmen.

Wer unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage http://www.freundeskreis-mannheimer-planetarium.de/planetenallee/ über das Projekt informieren und findet entsprechende Kontaktdaten.

Lesen Sie mehr in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten, Ausgabe vom 17. Mai.