15. September 2020

Fotos dokumentieren die Entstehung des China-Gartens

Menschen vor Teehaus
Professor Dr. Ulrich Nieß, Elsa Hennseler-Etté, Dr. Norbert Egger und Parkchef Joachim Költzsch (von links) bei der Übergabe der Fotodokumentation. Foto: Warlich-Zink

Oststadt

Wären Elsa Hennseler-Ettés Fotos von der Entstehung des Chinesischen Gartens im Luisenpark Mannheim dem Stadtarchiv schon früher bekannt gewesen, dann wäre die im Jahr 2000 vom Stadtarchiv herausgegebene Publikation "Das Reich der Mitte inmitten der Stadt" eine andere geworden.

"Fotografie, die entstehende Architektur begleitet, wird leider immer seltener. Solche Alben sind ein Schatz", sagt Ulrich Nieß. Den Marchivum-Leiter freut es daher, dass die 200 analog aufgenommenen Fotos nun in sein Haus aufgenommen und digitalisiert werden können.

Mannheims ehemaliger Erster Bürgermeister Nobert Egger hat die Bilddokumentation privat für das Marchivum erworben. "Das war es mir wert", betont er. Nicht nur, weil es sich um das größte Teehaus Europas handelt, das originalgetreu nach der altchinesischen Lehre des Feng Shui geplant und gebaut wurde, sondern weil es um ein Stück Stadtgeschichte geht. Das Teehaus stehe für die Entwicklung der guten Beziehungen zwischen Mannheim und China ebenso wie für Kulturaustausch und Begegnung.

Lesen Sie mehr in den Mannheimer Stadtteil-Nachrichten, Ausgabe vom 9. Oktober.