7. März 2019

Verankert die Stadt den Bären auf dem Kreisel?

Genschitzter Bär
Der Bär sitzt sicher im Auto und ist gerettet. Foto:privat/Waibel

Seckenheim

Die gute Nachricht lautet: Der Kreisel an der Seckenheimer Ortsumgehung wird neu bepflanzt. Die schlechte: Dafür räumten die Arbeiter denselben frei, wozu auch der Bär gehörte, den ein unbekannter Künstler mit einer Motorsäge aus dem Baumstumpf eines kurz zuvor gefällten Baumes geschnitzt hat. Doch die Geschichte hat bislang insofern ein Happy End, dass nach einem Sturm der Entrüstung mit zum jetzigen Zeitpunkt über 300 Kommentaren in den sozialen Medien eine erfolgreiche Bären-Rettungsaktion gestartet werden konnte. Direkt am Tag seines Verschwindens am 5. März schrieb Stadtrat Ralph Waibel an die Verwaltung, dass das so nicht geht, und er ihn haben will, bevor die Figur irgendwo auf dem Müll oder Häcksler landet. Auch CDU-Fraktionsgeschäftsführer schrieb an die Verwaltung. „Dann kam die Antwort an alle, dass der Bär im Betriebshof geholt werden kann“, so Waibel gegenüber den SRN. Daraufhin habe er seine CDU-Kollegin Marianne Seitz informiert, dass er ihn umgehend im Betriebshof abholen wird. Mit der Rückkehr des Bären stellt sich nun auch die Frage nach dem künftigen Standort. „Meine Erwartung an die Stadt ist, dass der Bären fest auf den Kreisel verankert wird“, so Waibel. Das wolle das zuständige Dezernat V heute klären und Rückmeldung geben, teilt Waibel mit.