6. August 2019

Zeitzeugen gesucht

"Leben im Bunker und Leben mit den Bunkern nach 1945"

Menschen im Bunker
Eine Familie im Bunker. Foto: Marchivum

Mannheim

Die Bunker in Mannheim wurden nach 1945 vielfältig genutzt. Bis in die 1960er Jahre dienten sie zum Beispiel als Wohnraum, weil in der Stadt große Wohnungsnot herrschte. Einige von ihnen wurden später in der Zeit des Kalten Kriegs sogar zu Atomschutzbunkern umgebaut.

Das MARCHIVUM - Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung - sucht Zeitzeugen, um die Geschichte des Ochenpferchbunkers und anderer Schutzbauten in Mannheim nach 1945 zu dokumentieren.

Konkret ist das MARCHIVUM auf der Suche nach Personen, die entweder in einem Mannheimer Bunker nach 1945 selbst als Kind gelebt haben oder die in einem Bunker lebende Verwandte, Freunde oder Bekannte besuchten.

Auch werden Personen gesucht, die in der Zeit des Kalten Kriegs für den zivilen Luftschutz in Mannheim tätig oder zur Betreuung der Bunker eingesetzt waren oder in anderer Weise über deren Funktion und Nutzung Bescheid wissen.

Ferner werden auch Bild- beziehungsweise Filmmaterial und schriftlichen Unterlagen erbeten, die das Leben im Bunker oder die Bunker selbst im Wandel der Zeit dokumentieren.

Idealerweise sollten die Zeitzeugen für ein Interview vor einer Kamera bereit sein, da die entstehende Dokumentation in Teilen auch in den zukünftigen MARCHIVUM-Ausstellungen gezeigt werden soll.

Bei Interesse an diesem Aufruf wenden sich potentielle Zeitzeugen bitte an die für das Projekt zuständige Mitarbeiterin, Karen Strobel, M.A., die auch gerne Rückfragen beantwortet. Sie ist per E-Mail unter karen.strobel@mannheim.de und per Telefon unter 0621 - 293 7795 bzw. über das Sekretariat unter der Rufnummer 0621 - 293 7027 erreichbar.