30. September 2019

BI Funkmast stellt Eilantrag und übergibt Unterschriften an OB

Bürgerinitiative und  Vertreter BI und Stadtverwaltung bei Vororttermin am Funkkturm
Die BI will den aktuellen Fall mit dazu nutzen, das Thema grundsätzlich zu diskutieren und nach allgemein verträglichen Lösungen zu suchen. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

Auch nach der Präsentation in der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung vom 11. September ist die Bürgerinitiative Funkmast (BI) weiter aktiv geblieben. Wie die Verantwortlichen mitteilen, wurde am 17. September ein  Eilantrag an das Verwaltungsgericht gestellt. „Nach unserer Lesart der Gesetze hätten die Nachbarn im Vorfeld gehört werden müssen”, teilen die BI-Sprecher dazu mit. Am Dienstag, 1. Oktober, werden um 14.55 Uhr fünf ihrer Vertreter kurz vor der Gemeinderatssitzung eine Liste mit knapp 500 Unterschriften an OB Dr. Peter Kurz übergeben. Zudem hat die BI für Donnerstag, 17.Oktober, um 17.15 Uhr die Gelegenheit für ein 15minütiges Gespräch mit dem Oberbürgermeister im Rahmen der Bürgersprechstunde auf der Vogelstang erhalten. Auch ein Treffen mit einem Vertreter der Deutschen Funkturm GmbH als Tochter der Deutschen Telekom AG wurde mittlerweile vereinbart und das Büro des Oberbürgermeisters darum gebeten, einen lösungsorientierten Vertreter der Stadt zu diesem Termin als Partner der BI und der Bürgervertreter zu entsenden. Diesem Wunsch wird nach Auskunft der BI auch entsprochen. Im Verlauf des November plant die BI zudem, Referenten für einen Fachvortrag zum Thema Mobilfunk/Sendemasten etc. zu gewinnen. Wie Thomas Rieger als seiner der Sprecher weiter mitteilt, sind 24 rechtswirksame Anwohner-Widersprüche an den Fachbereich Baurecht und das Regierungspräsidium gestellt worden.

Darüber hinaus seien 118 Mandate von Anwohnern in Sendemastnähe an Kanzlei erteilt worden zur Haftungsanzeige an Grundstückseigentümer, DFMG und mögliche weitere Verantwortliche, wegen in die Zukunft reichender Haftungs- und Schadensansprüche aus möglichen Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die gewählte Sendemastnähe ohne Anwohnerbeteiligung.