26. Juni 2018

Sorge um künftiges Kita-Angebot

Kinder vor verschlossener Tür
Traurig stehen diese Kinder vor geschlossenen Türen. Spätestens 2021 könnte das böse Realität werden. Foto: Schatz

Friedrichsfeld

Schon seit längerem ist bekannt, dass der notwendige Neubau des evangelischen Kindergartens nur noch zwei Kitagruppen und eine Krippengruppe vorsieht. Grund sind die gekürzten Zuschüsse der Stadt Mannheim an die Träger, in diesem Fall die evangelische Kirche.

Pfarrerin Monika Mayer-Jäck hat sich daraufhin sofort mit den zuständigen Politikern und auch dem Bezirksbeirat in Verbindung gesetzt, da dies untragbar wäre. Schon jetzt gibt es eine Unterversorgung von zehn Kindern. Fällt noch eine Gruppe weg, werden es noch weitaus mehr.

Der Friedrichsfelder Bezirksbeirat hat darauf reagiert und wird in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 4. Juli darüber sprechen und informieren. Kürzlich gab es eine offizielle Pressemitteilung von evangelischer Kirche und Stadt Mannheim, aus der zu lesen ist, die evangelische Kirche müsse ihr Kita-Angebot in ganz Mannheim um drei Gruppen reduzieren.

Neben Friedrichsfeld ist davon noch der einzige Kindergarten im Scharhof sowie einer im Jungbusch betroffen. Die evangelische Kirche unternehme weitere Schritte, um die von ihr betriebenen 48 Kindertagesstätten auf den modernsten Stand zu bringen, heißt es in der Pressemitteilung.

Inzwischen gibt es eine Online-Petition, an der man sich beteiligen kann:

https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-4-gruppe-des-ev-kindergartens-mannheim-friedrichsfeld

Lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht in der nächsten Ausgabe der Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 5. Juli.