2. März 2021

SV 98/07 beginnt mit Umzug seiner Freisportanlagen

Männer bei Vertragsunterzeichnung
Bau- und Sportbürgermeister Ralf Eisenhauer (Mitte) bei der Vertragsunterzeichnung mit den SV 98/07-Vorständen Bernd Erbacher (links) und Wilfried Pfliegensdörfer. Foto: Stadt Mannheim

Seckenheim

Im Zuge der Sportkonzeption Seckenheim werden seit dem 1. März die Freisportflächen des SV Seckenheim von der Wildbader Straße auf die städtische Bezirkssportanlage (BSA) verlagert. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Damit kann die Stadt die knapp 45.000 Quadratmeter große Otto-Bauder-Anlage in städtebaulich integrierter Lage über einen Planungswettbewerb mit Bürgerbeteiligung und einem anschließenden Bebauungsplanverfahren zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums entwickeln.

Im Gegenzug erhält der SV 98/07 eine städtische Sportförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Ertüchtigung der BSA zwischen Seckenheimer Hauptstraße und Neckar.
 
Sowohl die Bezirkssportanlage als auch die Otto-Bauder-Anlage sind Eigentum der Stadt, die Otto-Bauder-Anlage wurde jedoch langfristig an den SV Seckenheim verpachtet, der für die Bewirtschaftung sorgte.

Auch nach der Vertragsunterzeichnung und offiziellen Abgabe kann der Verein das Gelände noch bis Jahresende als Ausweichmöglichkeit nutzen, während er die Bezirkssportanlage ertüchtigt. Von der Fördersumme sollen beispielsweise die 400-Meter-Bahn und das bestehende Kleinspielfeld auf Kunststoffausführung umgerüstet, die Umkleidekabinen erweitert und das Dach des Vereinshauses in der Zähringer Straße saniert werden.

Von dem neuen Arrangement profitiert auch die TSG Seckenheim, die ebenfalls eine Sportförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt bekommt . Dabei handelt es sich um einen Sonderzuschuss für das Sportzentrum auf der Fläche der ehemaligen STEM-Kaserne.

Mehr zum Thema lesen in den Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 26. März.