11. August 2021

SV Waldhof schafft Modellprojekt mit der Stadt Mannheim

Oststadt

Nach einem intensiven Austausch mit den Behörden und dem Gesundheitsamt der Stadt Mannheim sowie im Einvernehmen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, konnte sich die Geschäftsführung der SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH auf ein Modellprojekt im Zusammenhang mit zukünftigen Kapazitäten im Carl-Benz-Stadion verständigen.

Sollte der Inzidenzwert bis zum nächsten Heimspiel nochmals unter 35 fallen, so wird es weiterhin eine 50-prozentige Auslastung unter Anwendung der 3G-Regel geben.

Liegt der Inzidenzwert weiterhin über 35, so werden zukünftig dennoch 50 Prozent der Stadionkapazität im Carl-Benz-Stadion für Fans zur Verfügung stehen. Insgesamt 85 Prozent der derzeit maximal 12.151 Zuschauer werden unter der Bedingung "2G" zugelassen.

Hierbei konnte man sich allerdings auf eine Erweiterung der 2G-Variante einigen. Die Kapazität von 85 Prozent und somit circa 10.300 Zuschauern gilt für Zuschauer, welche vollständig Geimpfte oder Genese ("2G") sind, zudem für alle, die bis zum Spieltag mindestens eine Impfung erhalten haben, aber noch nicht als vollständig Geimpfte (i.d.R. 14 Tage nach der Zweitimpfung) gelten.

Diese noch nicht vollständig geimpften Personen brauchen zwingend einen negativen tagesaktuellen Testnachweis.

Die verbleibenden 15 Prozent, circa 1.800 Personen, sind für Personen, für die es aktuell keine Impfempfehlung gibt, insbesondere Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, aber auch Schwangere.

Diese benötigen am Spieltag zwingend einen tagesaktuellen negativen Schnelltest.

Dies ist eine vorläufige Übergangsregelung, die bis zum 9. Spieltag allen ermöglicht, Spiele des SV Waldhof Mannheim nach den beschriebenen Regeln zu besuchen.

Ab dem 10. Spieltag wird diese Regelung entfallen und bei anhaltendem Pandemiegeschehen voraussichtlich auf die 2G-Regelung (nur vollständig Geimpfte mit vollem Impfschutz und Genesene) umgestellt.

Alle Regelungen sind unter Vorbehalt der weiteren Pandemieentwicklung und möglicher Änderungen der Verordnungen des Landes Baden-Württembergs.