27. April 2018

Sensationelles Nennungsergebnis zum Jubiläumsrenntag

Pferde am Hindernis
Über ein sensationelles Nennungsergebnis, auch im Badenia-Jagdrennen, freut man sich beim Badischen Rennverein. Foto: Schatz

Seckenheim

„Wenn ich auf das Nennungsergebnis bei unserem Badenia-Renntag schaue, dann werden wir am 29. April eine jubiläumswürdige Veranstaltung auf der Seckenheimer Waldrennbahn erleben.“ Holger Schmid, der Präsident des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim, freute sich diese Woche über die 71 Nennungen für die acht ausgeschriebenen Rennen, wohlwissend, dass andere Vereine von solchen Zahlen derzeit nur träumen können. Jedenfalls fand der Rennverein beim wichtigsten Renntag im 150-jährigen Jubeljahr der Mannheimer Pferderennen eine gute Resonanz bei den Ställen.

Vor allem das 115. Große Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen avanciert mit elf Meldungen zum sportlichen Knüller. Darunter befindet sich mit Falconettei der von Pavel Vovcenko in Bremen trainierte Sieger aus dem Ende März zum Saisonauftakt gelaufenen Richard Grimminger-Preis. Drei Nennungen gab Christian von der  Recke ab.

Erstaunlich ist die internationale Beteiligung im Vier-Länder-Feld, das durch Teilnehmer aus Belgien, Polen und Tschechien ergänzt wird. Auf dieses Badenia-Jagdrennen darf man sich schon heute freuen.

Die Flachrennen passen sich in sportlicher Hinsicht dem Hauptereignis an. Mit dem Preis von Jungheinrich wurde sogar ein sogenannter Ausgleich II ausgeschrieben, der ein Wiedersehen mit zwei Pferden bringt, die am VR Bank Rhein-Neckar-Renntag schon einmal aufeinandertrafen.

Damals gewann der in Karlsruhe von Stefan Birner trainierte Smoke on the Water und verwies Kitaneso, der sich unter den Fittichen des Mannheimer Trainers Marco Klein befindet, auf den Ehrenplatz. Letzterer wird beim Badenia-Renntag neun seiner Schützlinge satteln und für reichlich Lokalkolorit sorgen.

Eine Megabesetzung hat das Rennen für die Dreijährigen mit elf Nennungen gefunden. Für diesen Preis der Werbegemeinschaft Mannheim City wurden elf junge Pferde gemeldet, die teilweise ihr erstes Rennen bestreiten und damit ihre Karriere beginnen.

Einige davon besitzen im Laufe der Saison Nennungen für hochdotierte Prüfungen. Der von Henk Grewe in Köln trainierte Kingdom of Heaven könnte sogar noch im Deutschen Derby laufen.