19. Dezember 2019

Stadionsingen beim SV Waldhof für einen guten Zweck

Menschen auf Tribüne im Stadion
Die Tribüne war gut gefüllt, ein paar mehr Sänger würde man sich im nächsten Jahr aber schon wünschen. Foto: Schatz

Oststadt

Nun also auch bei uns. Nachdem viele große Fußballvereine in ihren Stadien ein Weihnachtssingen veranstalten wollte auch der Lions Club Mannheim Quadrate nicht hintanstehen, solch einen Event zu veranstalten und zwar, wie es beiden Lions üblich ist, für einen guten Zweck.

Der Erlös sollte dem Kinderhospiz  Sterntaler zu Gute kommen.  Der SV Waldhof ließ sich nicht zweimal bitten und arbeitete bei der Organisation mit. Allerdings hatte man doch schon etwas mehr Mitsänger erwartet.

Der "Stadionschwätzer" Stephan Christen konnte aber immerhin über eintausend Sänger und Zuschauer begrüßen. Es begann mit einem Promi-Fußballspiel, bei dem einige bekannte Persönlichkeiten um das Leder kämpften. Die sangesbegabten Stadionbesucher stimmten es mit der Waldhofhymne ein.

Nachdem man keine größeren Verletzungen, außer Muskelkater, zu beklagen hatte ging es nach einer kleinen Pause zum musischen Teil der Veranstaltung über. Der Erste Bürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht begrüßte die Gäste und bedankte sich für ihr Kommen.

Rolf Stahlofen rockte mit Freund Claus Eisenmann auf der Bühne und bezog auch das Publikum mit seinen Söhne-Hits mit ein. Nun führte der Leiter des Mannheimer Trommelpalastes Dirk Friederich seine jungen Trommler auf die Bühne. Sie ließen eine Atmosphäre wie man sie aus Afrika oder Brasilien kennt auf der Bühne entstehen.

Danach verzauberte der Kinderchor des Nationaltheaters mit weihnachtlichen Weisen unter Leitung von Anke Christin Kober das Stadion.

Zum Abschluss und zum Mitsingen Aller betrat des Ensemble „Mannheimer Blech“ von der Musikhochschule Mannheim unter der Leitung von Toni Soll die Bühne und spielte als Begleitung der sangesfreudigen Osttribüne die altbekannten Weihnachtslieder.

Für die Textschwachen wurden die Liedtexte auf der großen Anzeigetafel eingeblendet.

Der Anfang ist also gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr etwas mehr Leute ins Stadion kommen.