21. August 2019

Von Mittenwald nach Meran in Brandschutzkleidung

Feuerwehrmänner beim Zieleinlauf
Einen großen Empfang gab es beim Zieleinlauf der Feuerstreiter - Wegbegleiter in Meran. Foto: Feuerstreiter

Mannheim

Der Zieleinlauf der drei Feuerstreiter und ihrer Wegbegleiter in Meran war sehr emotional. Kaum war die Zielschnur überschritten, ließen sich die drei Feuerstreiter Konstantin Braun, Manuel Schmidt und Pascal Dieffenbach auf den italienischen Boden sinken und verschnauften erst einmal, während ein Blitzlichtgewitter über sie erging.

Nach elf Tagen Bergwandern und der Überwindung von 20 000 Höhenmetern sind sie in Südtirol angekommen. Zwischen Mittenwald und Meran lagen elf Etappen mit glühender Hitze, Gewittern, Kälte und Nebel, Hunger, Durst und wunden Füßen.

Manchmal mussten die drei Mannheimer Feuerstreiter und ihre Wegbegleiter auch einen Umweg einlegen, so dass es 1000 Höhenmetern pro Tag einmal gar 2000 Höhenmeter wurden. Aber die drei verloren nie ihre gute Laune.

„Ich merke, dass die Luft immer dünner wird und ich immer unfitter“, gestand Pascal am vierten Tag. „Aber da heißt es einfach, Zähne zusammen beißen“. Und Konstantin Braun gestand: „Wir stinken wie drei Ziegenböcke“.

Das war auch kein Wunder, denn die Feuerwehrmännner absolvierten die Alpenquerung in voller Brandschutzmontur samt Atemschutzgerät. Mit dieser öffentlichkeitswirksamen Leistung wollen sie auf die Arbeit des Kinderhospiz` Sterntaler aufmerksam machen, für das sie auch Spenden sammeln.