15. Januar 2020

Wettbewerbssieger stehen fest

Menschen in einer Ausstellung
Die Entwürfe sind noch bis Dienstag im Oberen Foyer des Nationaltheaters zu sehen. Foto: zg

Oststadt

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Luschka + Wagenmann soll in der Verlängerten Jungbuschstraße der notwendige Neubau des Zentrallagers für das Nationaltheater Mannheim entstehen.

Im Dezember 2018 wurde vom Gemeinderat die Maßnahmengenehmigung zur Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim beschlossen und bereits im Sommer 2019 ein europaweiter architektonischer Realisierungswettbewerb für ein neues Zentrallager von der Stadt Mannheim ausgelobt.

"Mit dem ehemaligen Betriebsgelände von Luschka + Wagenmann haben wir einen geeigneten Standort für das Zentrallager des Nationaltheaters ausfindig gemacht. Das neue Zentrallager wird ein wichtiger Baustein innerhalb der Gesamtmaßnahme 'Generalsanierung Nationaltheater' sein, macht Kulturbürgermeister Michael Grötsch die Dimension des Neubauprojektes deutlich.

In der Preisgerichtssitzung wurden die insgesamt 20 eingereichten Entwürfe diskutiert und bewertet. Fünf Arbeiten haben mit ihren Entwürfen die Jury unter Vorsitz von Prof. Tobias Wulf aus Stuttgart am Ende überzeugt. Vergeben wurden drei Preise und zwei Anerkennungen.

Der Entwurf des Büros Molter Linnemann Architekten BDA aus Kaiserslautern ist dabei als Sieger aus dem Realisierungswettbewerb hervorgegangen.

Den zweiten Platz erhielt das Büro O5 Architekten BDA aus Frankfurt am Main vor dem Büro Zink Architekten aus Stuttgart.

Noch bis Dienstag 21. Januar sind alle Wettbewerbsentwürfe in einer Ausstellung im Unteren Foyer des Nationaltheaters für die Öffentlichkeit zu besichtigen, anschließend werden die Siegerentwürfe im Oberen Foyer ausgestellt.