9. November 2015

Moll-Schüler führen Musical „Max und die Zaubertrommel“ im Gemeindesaal Maria Hilf auf

Chor auf der Bühne
Der Anfangssong des Chors stimmt das Publikum auf ein spannendes Musical ein. Foto: Meixner

Almenhof

Keine Lust auf Einkaufen hat Max, der mit seiner Mutter auf Shopping-Tour in den Konsumtempeln „Kaufrausch“ oder „Kauftraum" ist. Während er draußen auf einer Bank auf sie wartet, trifft er einen Trödler, der ihm eine Zaubertrommel schenkt, mit der er in das Reich der bunten Töne gelangt. Damit beginnt ein Abenteuer: Drei Hexen entführen die Töne und bringen sie zu König Gier, der die Welt der Musik beraubt. Nur der rote Ton bleibt zurück, mit dessen Hilfe Max („geh immer deinen Tönen nach“) die übrigen Töne aus der Burg von König Gier befreien will. Zunächst wird er in einen Turm gesperrt, doch als die martialischen Wachen schlafen, retten ihn die Töne mit Hilfe einer Tonleiter und fliehen. In der stummen Burg hört König Gier auf seinen Herzschlag und seine eigenen Töne und wandelt sich, während Max auf der Bank vor den Kaufhäusern aufwacht und die Handlung zum Anfang zurückbiegt.

Das poetische Musical „Max und die Zaubertrommel“ von Gerhard Meyer wurde von den Musikprofilklassen der Klassenstufe 7 des Moll-Gymnasiums an drei Abenden aufgeführt - wegen Sanierungsarbeiten nicht im Musiktrakt der Schule, sondern im Gemeindesaal Maria Hilf auf dem Almenhof. Vor künstlerischen Bühnenbildern entführten mehr als 30 junge Akteure (Chor und Solisten) das Publikum im voll besetzten Saal in die spannende Zauberwelt der Töne. Viel schauspielerisches Talent wurde durch den von Stimmbildnerin Christiane Schmidt geschulten Gesang und eine bestens disponierte Schülerband wunderbar ergänzt, so dass die Inszenierung unter der Gesamtleitung der Musiklehrer Frederik Diehl, Agathe Chachulski und Sarah Schröder nach einer guten Stunde frenetisch bejubelt wurde.

Mehr lesen in der Ausgabe der NAN vom 27. November 2015.