21. Oktober 2019

Die Seckenheimer Kerwe ist noch nicht vorbei

Mann mit Kerweschlumbl
Kerwepfarrer Wilhelm Erny und sein Kerwemädchen. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

Erst am Dienstag, 22. Oktober, ist alles vorbei. Doch bis dahin regiert die Schlumbl das Kerwetreiben in Seckenheim. Das alles bei idealem Wetter. Denn weder am Samstag während ihrer offiziellen Vorstellung noch am Sonntag, als sich die Ladentüren zum Kerwe-Shopping öffneten, fiel auch nur ein Tröpfchen Regen.

Sehr zur Freude der Gemeinschaft Seckenheimer Brauchtum und des BDS-Seckenheim, die seit Jahren gemeinsam die Kerwetradition hochhalten und dies mit dem wechselseitigen Besuch ihrer Eröffnungen seit einigen Jahren auch öffentlich zum Ausdruck bringen.

50 Jahre bestehen die Brauchtumspfleger in diesem Jahr – das macht sie stolz, und sie freuten sich darüber, dass viele Schaulustige das Geschehen rund um die Jubiläums-Schlumbl mitverfolgten.

Auch das Besucherinteresse am verkaufsoffenen Sonntag war groß. Sowohl Gewerbetreibende als auch beteiligte Vereine meldeten „gute Geschäfte“. Der Montag lockte viele Freunde von Wellfleisch und Sauerkraut in den Seckenheimer Schlosssaal, wo die TSG die Tische gedeckt hatte.

Noch einmal ließ man dort die Schlumbl hochleben. Doch am Dienstag ist alles vorbei. Das Herzensmädchen von Kerwepfarrer und Kerweburschen wird um 19 Uhr am Wasserturm unter Wehklagen verbrannt werden.