6. Juli 2018

Anwohner stören sich an Platzierung der Bushaltestelle

Busende
Jetzt kommt das Busende vor den Balkonen zu halten. Foto: Warlich-Zink

Seckenheim

Zwar hat die RNV die direkt vor einem Hauseingang im Inneren Heckweg stehende, neue Haltestelle der Linie 43, nach Anwohnerbeschwerden um zehn Meter weiter Fahrtrichtung Randerschließungsstraße gerückt (siehe auch Seckenheim-Rheinau-Nachrichten vom 6. Juli), doch damit scheint das Problem nicht gelöst. „Jetzt hält der Bus mit dem hinteren Ende genau vor Balkon und Schlafzimmer. Lärm, Abgase und Gestank inbegriffen“, sagen die Anwohner und hatten daher jetzt zu einem Termin vor Ort gebeten. Dabei machten sich die Stadträte Marianne Seitz und Ralph Waibel ein Bild von der Lage. „Grundsätzlich brauchen wir die neuen Buslinien. Sie sind gute für Seckenheim“, betonten beide. „Viele begrüßen die neue Linie“, so Seitz. Das stellen auch die Anwohner nicht in Abrede. Doch angesichts der Tatsache, dass der Bus werktags ab 4.33 fährt, ab 5.03 bis 1 Uhr mindestens im Halbstundentakt und die letzte Fahrt um 1.21 Uhr dort entlang führt, sei die Belastung unzumutbar. Zumal die Haltestelle so angebracht ist, dass bei Halten des Busses ein Privatparkplatz versperrt werde. Daher drängen sie auf eine Verlegung der Haltestelle an der Einmündung des Inneren Heckweg in Richtung Randerschließungsstraße. Auch der Einsatz eines kleineren (Elektro-)Busses wurde vorgeschlagen. Scchlankere Busse kämen darüber hinaus durch die verkehrsberuhigt gebaute Straße. Diese weist insbesondere im Bereich der Schule zahlreiche „Nasen“ auf, um den Schülern einen sicheren Übergang zu ermöglichen, über die die größeren Busse aufgrund ihrer Breite jedoch fahren müsse. Die Stadträte befürworteten die Verlegung der Haltestelle ebenfalls und wollen dies der RNV vortragen. „Wir haben momentan ganz viele solcher Geschichten, wo Haltestellen ungünstig platziert wurden“, meinte Waibel und stellte in Aussicht, dass der Bezirksbeirat sich dieser Thematik noch einmal annehmen werde.