6. Oktober 2020

Archäologische Ausgrabung in Neckarau

Grabungsgelände
900 Quadratmeter groß war das Grabungsgelände. Foto: Kranczoch

Neckarau

Wofür braucht man 100 Zahnbürsten auf einen Schlag? Dr. Folke Damminger holt weit aus: „Wir befinden uns hier quasi wie in einem historischen Okawango-Delta“, holt der Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege vom Landesamt für Denkmalpflege aus.

Nach der Eiszeit habe der ursprünglich nach Norden fließende Neckar die Dünenketten des Rheins durchbrochen und endete nicht mehr im Hessischen in den Rhein, sondern auch in Neckarau, damals ein „Inselchen“.

Am Rand dieser Insel – früher eine Auenlandschaft – stehe man nun. Zusammen mit Grabungsleiterin Doris Schuller und Sascha Schmidt von der fodilus GmbH gewährte der Experte jetzt Einblicke in Jahrhunderte Neckarauer Geschichte. 

Lesen Sie mehr in den nächsten NAN vom 9. Oktober.