6. November 2020

Das Lange Nacht @HOME-Konzert ist „im Kasten“

leerer Konzertsaal
Bühnenaufbau kurz nach 16 Uhr. Foto: Warlich-Zink

Mannheim

Zwischen 19 und 21 Uhr am morgigen Samstag können die Fans der Langen Nacht der Kunst und Genüsse in diesem Jahr ein eigens für diesen Anlass konzipiertes Konzert im Rhein-Neckar-Fernsehen von zu Hause aus schauen. Die Auftritte der fünf Musiker und Bands aus der Region wurden dafür bereits am vergangenen Mittwoch im Capitol aufgezeichnet.

Der Vorlauf vor Ort und auch die nachträgliche Bearbeitung des gefilmten Materials beansprucht dabei deutlich mehr Zeit als das eigentliche Konzert. Schon um 15.30 Uhr begann die Technik mit dem Aufbau. Und für das Filmteam war die Arbeit nach Abschluss des letzten Auftritts gegen 23 Uhr längst noch nicht beendet. Denn das aufgenommene Material musste geschnitten und „sendereif“ bearbeitet werden.

Projektleiter Sönke Laudemann, zugleich Sicherheitsbeauftragter im Capitol, hatte den Zeitplan in Anbetracht der aktuellen Gegebenheiten bewusst entspannt gestaltet und entsprechende Zeitfenster vorgesehen, damit alle Beteiligten auf Abstand gehen und ihre Vorbereitungen treffen konnten.

Bevor kurz vor 18 Uhr der erste Dreh mit der Band „Djamba Djamba“ begann, hatte Felix Janke, der für die Lichttechnik zuständig war, längst die Scheinwerfer eingerichtet. „Da die Künstler heute mit dem Rücken zum Saal spielen und die Bühnensituation damit eine umgekehrte ist, wird die eigentliche Backtruss zur Fronttraverse“, erklärte er.

Der für die Regie verantwortliche Tontechniker Tobias Fluhrer hatte sein Equipment in einem Nebenraum aufgebaut, um unabhängig vom Geschehen im Saal für die Zuschauer zu Hause den optimalen Ton zu mischen. Auf der Bühne wurden derweil das Piano in die richtige Position gerückt und diverse Mikrofone angeschlossen.

„Wer steht wo, wie oft wird wiederholt?“ – Fragen wie diese wurden ebenfalls vorab geklärt. Nach zweieinhalb Stunde Vorbereitung war es dann soweit, und die eigentliche Aufzeichnung konnte beginnen.